DM-Fotobuch erstellen: Schritt-für-Schritt-Anleitung
Diese dm-Fotobuch erstellen Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie du Fotos aussuchst, das Layout gestaltest und dein fertiges Fotobuch bestellst.
Katrin Lindemann Lesezeit: 7 Min.
Ein dm-Fotobuch erstellen kannst du in wenigen Schritten über die kostenlose Software oder App von dm: Fotos hochladen, Layout wählen, Seiten gestalten, prüfen und bestellen. Diese Anleitung führt dich konkret durch jeden dieser Schritte, von der Vorbereitung bis zur Lieferung nach Hause oder Abholung in der Filiale.
Was du vor dem Start brauchst
Bevor du mit der Gestaltung beginnst, solltest du ein paar Dinge klären. Zunächst brauchst du entweder die dm-Fotowelt-Software für Windows oder Mac, die du kostenlos von der dm-Webseite herunterlädst, oder die dazugehörige App für Smartphone und Tablet. Beide Varianten führen zum selben Ergebnis, unterscheiden sich aber in der Bedienung: Am Computer hast du mehr Platz für feine Details, am Handy geht das Hochladen von Urlaubsfotos oft schneller, weil sie direkt aus der Galerie kommen.
Als Nächstes brauchst du ein dm-Kundenkonto. Ohne Anmeldung lässt sich zwar an einem Buch arbeiten, gespeichert und bestellt wird ein Projekt aber erst mit einem Login. Lege dir also am besten gleich am Anfang ein Konto an, damit deine Arbeit nicht verloren geht, falls du das Programm zwischendurch schließt.
Sortiere außerdem vorab deine Fotos. Eine kleine Vorauswahl erspart dir später viel Zeit beim Durchklicken:
- Lösche unscharfe oder doppelte Aufnahmen gleich am Anfang.
- Sortiere die Bilder chronologisch oder nach Themen, etwa nach Urlaubstagen oder Anlässen.
- Achte auf Auflösung: Für ein großformatiges Fotobuch sollten Bilder mindestens etwa 1500 bis 2000 Pixel auf der längeren Seite haben, sonst wirken sie später gedruckt unscharf.
- Lege die Bilder in einem eigenen Ordner ab, damit du sie beim Hochladen schnell wiederfindest.
Wer will, kann zusätzlich schon überlegen, welches Format und welchen Einband das Buch haben soll, etwa quadratisch oder querformatig, mit Hardcover oder flexiblem Einband. Das lässt sich in der Software jederzeit ändern, spart dir beim Start aber Zeit, wenn du dich vorab schon entschieden hast.
dm-Fotobuch erstellen: die Schritte im Detail
Sobald Software oder App installiert sind und du angemeldet bist, folgt die eigentliche Gestaltung. Der Ablauf ist bei beiden Varianten sehr ähnlich aufgebaut:
- Neues Projekt anlegen: Wähle „Fotobuch erstellen“, entscheide dich für Format, Ausrichtung und Einbandart. Das lässt sich später zwar noch anpassen, größere Änderungen wirken sich aber auf das gesamte Layout aus, deshalb lohnt sich hier eine bewusste Entscheidung.
- Fotos importieren: Lade die vorbereiteten Bilder aus deinem Ordner, aus der Cloud oder direkt vom Smartphone hoch. Die Software zeigt dir alle importierten Fotos in einer Übersicht an, aus der du sie später auf die Seiten ziehst.
- Automatisches Layout nutzen oder selbst gestalten: Die Software bietet eine automatische Gestaltung an, bei der Fotos in einer sinnvollen Reihenfolge auf die Seiten verteilt werden. Das ist ein guter Startpunkt, den du danach Seite für Seite von Hand anpasst.
- Seiten einzeln bearbeiten: Klicke jede Doppelseite an, um Bildgrößen zu ändern, Fotos zu verschieben, Hintergründe oder Rahmen auszuwählen und Textfelder für Bildunterschriften oder kurze Anekdoten einzufügen.
- Vorschau prüfen: Nutze die Vorschaufunktion, um dir das komplette Buch Seite für Seite anzusehen, bevor du es in den Warenkorb legst. Fehler wie verschnittene Gesichter oder falsch platzierte Texte fallen hier meist sofort auf.
- Bestellung abschließen: Lege das fertige Projekt in den Warenkorb, wähle Lieferung nach Hause oder Abholung in der Filiale, und schließe die Bestellung mit der Zahlung ab.
Ein Tipp für die Bildbearbeitung: Zoome jede Seite in der Vorschau auf hundert Prozent, statt dich nur auf die kleine Miniaturansicht zu verlassen. Gerade Gesichter am Seitenrand oder Texte in kleiner Schrift lassen sich in der Miniaturansicht schwer beurteilen, fallen im gedruckten Buch aber sofort ins Auge.
Gestaltungstipps für ein stimmiges Ergebnis
Ein technisch korrekt hochgeladenes Fotobuch ist die eine Sache, ein Buch, das man gerne durchblättert, die andere. Ein paar einfache Gestaltungsregeln machen dabei den größten Unterschied.
Weniger ist meist mehr: Zwei bis vier Fotos pro Doppelseite wirken ruhiger und wertiger als sieben kleine Bilder, die um Aufmerksamkeit konkurrieren. Wähle für jede Seite ein Hauptbild, das den Ton vorgibt, und ergänze es mit kleineren Detailaufnahmen.
Achte auf einen roten Faden. Statt Fotos wild zu mischen, hilft eine grobe Chronologie oder eine thematische Gliederung, etwa nach Tagen im Urlaub, nach Orten oder nach Personen. So liest sich das Buch später wie eine kleine Geschichte und nicht wie ein zufälliger Fotostapel.
Kurze Texte machen ein Fotobuch persönlicher. Ein Datum, ein Ortsname oder ein einzelner Satz zur Situation reichen oft schon aus, um später Erinnerungen wachzurufen, die ein Foto allein nicht transportiert. Übertreibe es aber nicht mit langen Absätzen, die schnell unruhig wirken und vom eigentlichen Bild ablenken.
Bei Farben und Hintergründen lohnt sich Zurückhaltung. Einheitliche, dezente Hintergrundfarben oder schlichtes Weiß lassen die Fotos wirken, während zu viele bunte Muster oder Rahmen schnell überladen aussehen. Wer ein einheitliches Design über das ganze Buch hinweg beibehält, etwa dieselbe Schriftart und Farbpalette, erzielt meist das hochwertigste Ergebnis.
Ein häufiger Stolperstein ist die Bildqualität beim Drucken. Fotos, die am Bildschirm gestochen scharf aussehen, wirken gedruckt manchmal weicher, weil der Druckprozess feine Details anders wiedergibt als ein Display. Die Software warnt in der Regel mit einem kleinen Symbol, wenn die Auflösung eines Fotos für die gewählte Bildgröße zu niedrig ist. Nimm solche Warnungen ernst und ersetze das betreffende Bild lieber durch eine schärfere Version oder verkleinere es auf der Seite.
Bestellung, Preise und Lieferung
Nach der Gestaltung folgt der praktische Teil: die Bestellung. Beim dm-Fotobuch kannst du zwischen verschiedenen Formaten wählen, von kleinen Formaten für Geschenke bis zu großen Alben für ausführliche Reisedokumentationen. Der Preis richtet sich nach Format, Seitenzahl und Einbandart, wobei zusätzliche Seiten gegen einen Aufpreis hinzugefügt werden können, falls das Standardformat nicht ausreicht.
Vor dem endgültigen Absenden solltest du unbedingt noch einmal die komplette Vorschau durchgehen. Typische Fehlerquellen sind:
- Leere oder halb ausgefüllte Seiten, die beim Zusammenstellen versehentlich übersehen wurden.
- Fotos, die über den Buchrücken oder Seitenrand hinausragen und dadurch wichtige Bildteile abschneiden.
- Tippfehler in Bildunterschriften oder Widmungen, die im gedruckten Buch nicht mehr korrigiert werden können.
- Falsch eingestellte Reihenfolge der Seiten, wenn Doppelseiten nachträglich verschoben wurden.
Nach der Bestellung kannst du meist zwischen Lieferung an deine Wohnadresse und kostenloser Abholung in einer dm-Filiale wählen. Die Lieferzeit hängt von der gewählten Versandart und der aktuellen Auftragslage ab, weshalb sich bei Geschenken zu einem festen Termin, etwa einem Geburtstag oder Weihnachten, ein zeitlicher Puffer von mehreren Tagen empfiehlt.
Für aktuelle Preise, Formate und Lieferzeiten lohnt sich immer ein Blick in die Software oder auf die dm-Webseite selbst, da sich Angebote und Aktionszeiträume ändern können.
dm oder Aldi: Wo liegen die Unterschiede beim Fotobuch erstellen?
Wer online nach einer Anleitung sucht, stößt neben dm häufig auch auf Fotobuch-Angebote anderer Anbieter, etwa von Aldi. Der grundsätzliche Ablauf ist bei fast allen Anbietern ähnlich: Software oder App herunterladen, Fotos hochladen, Layout gestalten, bestellen. Die Unterschiede liegen vor allem im Detail der Bedienoberfläche, in der Formatauswahl und im Preisgefüge.
Bei Aldi findest du beispielsweise oft eigene Video-Tutorials, die eine Aldi-Fotobuch erstellen Anleitung auf Youtube Schritt für Schritt zeigen und typische Klickpfade in der jeweiligen Software demonstrieren. Solche Videos sind besonders hilfreich, wenn dir eine schriftliche Anleitung zu abstrakt ist und du lieber genau siehst, wo im Programm welcher Button liegt. Die dm-Software funktioniert nach demselben Prinzip, sodass sich die Grundlogik aus einem solchen Video meist auch auf das dm-Fotobuch übertragen lässt, selbst wenn Menüpunkte anders heißen.
Ein praktischer Unterschied betrifft die Formate: Während manche Anbieter sich auf wenige Standardgrößen konzentrieren, bietet dm eine breitere Auswahl an Formaten und Einbandarten an, was besonders bei speziellen Anlässen wie Hochzeitsalben oder Firmenpräsentationen von Vorteil sein kann. Auch bei den Zusatzfunktionen, etwa Textvorlagen, Cliparts oder Hintergrundmotiven, unterscheiden sich die Anbieter in Umfang und Stil.
Preislich lohnt sich ein Vergleich vor allem dann, wenn du regelmäßig Fotobücher erstellst, etwa jedes Jahr ein Jahresrückblick-Album. Achte dabei nicht nur auf den Grundpreis, sondern auch auf die Kosten für zusätzliche Seiten, da diese je nach Anbieter deutlich variieren können. Wer unsicher ist, welche Software am besten zur eigenen Arbeitsweise passt, kann bei beiden Anbietern ein kleines Testprojekt anlegen, ohne es am Ende zu bestellen, und so die Bedienung in Ruhe ausprobieren.
Fazit
Ein dm-Fotobuch zu erstellen ist mit der kostenlosen Software oder App in überschaubaren Schritten machbar: Fotos vorbereiten, Projekt anlegen, Seiten gestalten, sorgfältig prüfen und schließlich bestellen. Wer sich Zeit für die Vorauswahl der Fotos und eine ruhige Seitengestaltung nimmt, bekommt am Ende ein Buch, das sich wirklich gerne durchblättern lässt. Bei Unsicherheiten helfen Testprojekte und Video-Anleitungen anderer Anbieter oft weiter, da sich die grundlegende Bedienlogik von Fotobuch-Software meist sehr ähnelt.
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