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Aldi-Fotobuch erstellen: YouTube-Anleitung (2)

Diese Aldi-Fotobuch-Anleitung erklärt, was YouTube-Tutorials leisten, wie die Erstellung Schritt für Schritt gelingt und worauf es ankommt.

Jonas Brandt Lesezeit: 10 Min.

Aldi-Fotobuch erstellen: YouTube-Anleitung (2)

Ein Aldi-Fotobuch ist ein individuell gestaltetes Fotoalbum, das man über eine spezielle Software oder App zusammenstellt und anschließend drucken und binden lässt. Wer sich für die eigene Gestaltung eine Aldi-Fotobuch erstellen Anleitung auf YouTube ansieht, findet dort meist eine visuelle Schritt-für-Schritt-Erklärung, die zeigt, wie man vom Fotoimport bis zur Bestellung vorgeht. Dieser Artikel erklärt den gesamten Ablauf in Textform, ordnet ein, was Video-Tutorials leisten können, und geht auch auf Alternativen wie die dm-Fotobuch-Erstellung ein.

Was genau ist ein Aldi-Fotobuch?

Ein Fotobuch ist im Grunde ein selbst gestaltetes Buch, in dem private Fotos auf festen Seiten gedruckt werden – ähnlich einem klassischen Album, nur mit individuellem Layout, eigenen Texten und frei wählbaren Hintergründen. Bei Aldi läuft die Bestellung über eine Software zum Herunterladen oder über eine App, mit der man Bilder importiert, auf Seiten anordnet und am Ende in den Druck gibt.

Der große Unterschied zu einem gekauften Album besteht darin, dass jede Seite frei gestaltbar ist. Man kann Fotos beschneiden, mehrere Bilder auf einer Doppelseite kombinieren, Rahmen und Cliparts einfügen und Texte wie Datum, Ort oder kleine Anekdoten hinzufügen. Am Ende entsteht ein gedrucktes Buch in verschiedenen Formaten, das sich als Geschenk, Erinnerungsstück an eine Reise oder Familienchronik eignet.

Typische Anlässe für ein solches Fotobuch sind Urlaubsreisen, Hochzeiten, Babys erste Monate oder runde Geburtstage. Weil die Gestaltung vollständig in der eigenen Hand liegt, unterscheidet sich jedes Buch, selbst wenn zwei Personen dieselbe Software nutzen.

Was man vor dem Start braucht: Software, App und Konto

Bevor die eigentliche Gestaltung beginnt, sind ein paar Grundlagen wichtig. Zunächst braucht man Zugang zur passenden Anwendung: entweder die Desktop-Software zum Herunterladen auf einem Windows- oder Mac-Rechner, oder eine App für Smartphone und Tablet. Beide Wege führen zum gleichen Ergebnis, unterscheiden sich aber im Bedienkomfort.

Für die Bestellung ist außerdem ein Nutzerkonto notwendig, in dem Lieferadresse und Zahlungsdaten gespeichert werden. Wer bereits online bei Aldi eingekauft hat, kann bestehende Zugangsdaten häufig weiterverwenden. Wichtig ist zudem eine stabile Internetverbindung, da die fertigen Seiten am Ende hochgeladen werden müssen – bei vielen hochauflösenden Fotos kann das je nach Verbindung einige Minuten dauern.

  • Aktuelle Version der Software oder App installieren
  • Konto anlegen oder vorhandenes Konto nutzen
  • Fotos vorher auf dem Gerät sortieren, damit die Auswahl später schneller geht
  • Ausreichend Speicherplatz und stabile Internetverbindung einplanen

Wer diese Punkte vorher klärt, kommt beim eigentlichen Gestalten deutlich schneller voran und muss nicht mitten im Arbeitsschritt nach Zugangsdaten oder Fotos suchen.

Schritt für Schritt: Das Fotobuch am Computer erstellen

Am Computer läuft die Erstellung in der Regel über eine herunterladbare Software, die mehr Werkzeuge und eine größere Arbeitsfläche bietet als eine mobile App. Der Ablauf gliedert sich in klar erkennbare Schritte, die sich auch in den meisten YouTube-Tutorials wiederfinden.

  1. Format wählen: Zuerst legt man Größe und Ausrichtung des Buchs fest, etwa quadratisch, quer oder hochformatig, sowie die Anzahl der Seiten.
  2. Fotos importieren: Anschließend werden Bilder vom Computer, von einer externen Festplatte oder aus einem Cloud-Ordner in die Software geladen.
  3. Seiten automatisch oder manuell füllen: Viele Programme bieten eine automatische Vorbelegung an, bei der Fotos nach Aufnahmedatum auf Seiten verteilt werden. Diese Vorauswahl lässt sich anschließend manuell anpassen.
  4. Layout anpassen: Bildgrößen, Rahmen, Hintergründe und Textfelder werden pro Seite verändert, bis das Ergebnis passt.
  5. Vorschau prüfen: Vor dem Absenden zeigt eine Vorschaufunktion, wie die Seiten später gedruckt aussehen.
  6. Bestellung abschließen: Zum Schluss folgen Versandart, Lieferadresse und Zahlung.

Diese Struktur bleibt bei fast jeder Fotobuch-Software gleich, auch wenn sich Menüpunkte und Bezeichnungen unterscheiden. Wer den Ablauf einmal verstanden hat, findet sich in ähnlichen Programmen anderer Anbieter schnell wieder.

Fotobuch per App vom Smartphone aus gestalten

Alternativ lässt sich das Fotobuch direkt über eine mobile App erstellen, was vor allem für spontane Projekte oder kleinere Bücher praktisch ist. Der Vorteil liegt darin, dass man direkt auf die Fotogalerie des Handys zugreifen kann, ohne Bilder erst auf einen Computer übertragen zu müssen.

Der grundsätzliche Ablauf ähnelt der Desktop-Version: Format wählen, Fotos aus der Galerie oder Cloud auswählen, Seiten befüllen, Layout anpassen und bestellen. Der Bildschirm ist jedoch kleiner, weshalb feine Anpassungen wie das exakte Ausrichten mehrerer Bilder auf einer Seite etwas mehr Geduld erfordern.

Für einfache Projekte mit wenigen, bereits gut ausgewählten Fotos reicht die App völlig aus. Bei aufwendigeren Büchern mit vielen Doppelseiten, Textblöcken und individuellen Layouts arbeiten viele Nutzer lieber am größeren Bildschirm eines Computers, weil sich dort Details leichter kontrollieren lassen.

Ein praktischer Mittelweg besteht darin, Fotos zunächst über die App grob zu sichten und ungeeignete Bilder direkt zu löschen, das eigentliche Layout aber später am Computer zu verfeinern.

Was YouTube-Tutorials leisten – und wo ihre Grenzen liegen

Video-Anleitungen zeigen den Ablauf in Bewegtbild, was besonders bei der ersten Nutzung einer neuen Software hilfreich ist. Statt sich durch Text und Screenshots zu arbeiten, sieht man live, wo ein Menüpunkt liegt, wie ein Foto verschoben wird oder wie eine automatische Seitenfüllung angepasst wird.

Der größte Vorteil solcher Anleitungen liegt im Tempo-Vergleich zum eigenen Vorgehen: Wer unsicher ist, ob ein Klick richtig war, kann das Video einfach zurückspulen und den Schritt erneut ansehen. Gerade bei Funktionen wie dem Freistellen von Bildausschnitten oder dem Hinzufügen von Rahmen hilft die direkte visuelle Umsetzung mehr als eine reine Beschreibung.

Grenzen gibt es dort, wo sich die Software zwischenzeitlich verändert hat. Anbieter aktualisieren ihre Programme regelmäßig, sodass Menüs, Buttons oder Funktionen in einem älteren Video anders aussehen können als in der aktuell installierten Version. Wer ein Tutorial verfolgt und ein gezeigtes Element nicht wiederfindet, sollte deshalb zunächst prüfen, ob eine neuere Softwareversion vorliegt, statt am eigenen Vorgehen zu zweifeln.

Sinnvoll ist es, ein Tutorial als groben roten Faden zu nutzen und parallel selbst in der Software zu klicken, statt jeden Schritt exakt zeitgleich nachzuvollziehen. So bleibt genug Spielraum für die eigene Gestaltung, ohne bei jeder Abweichung verunsichert zu sein.

Fotos richtig auswählen und für den Druck vorbereiten

Die Bildauswahl entscheidet maßgeblich über das spätere Ergebnis, unabhängig von der verwendeten Software. Grundsätzlich gilt: Je höher die Auflösung eines Fotos, desto schärfer wirkt es später im gedruckten Buch, besonders wenn ein Bild eine ganze Seite füllt.

Fotos, die direkt von einer aktuellen Smartphone-Kamera stammen, reichen für die meisten Formate problemlos aus. Kritischer wird es bei älteren, aus dem Internet heruntergeladenen oder stark vergrößerten Bildern, da diese beim Druck unscharf oder verpixelt wirken können. Viele Fotobuch-Programme warnen automatisch, wenn ein eingefügtes Bild für die gewählte Größe zu niedrig aufgelöst ist.

  • Nur scharfe, gut belichtete Fotos verwenden
  • Bei Warnhinweisen zur Auflösung das Bild verkleinern oder ein anderes Foto wählen
  • Ähnliche Motive vorab aussortieren, um nicht drei fast identische Bilder auf einer Seite zu haben
  • Wichtige Motive für großformatige Einzelseiten reservieren

Es lohnt sich, Fotos vor dem eigentlichen Gestalten in einem separaten Ordner vorzusortieren. Wer erst während der Layoutarbeit durch hunderte Bilder scrollt, verliert Zeit und läuft Gefahr, unpassende Motive nur aus Bequemlichkeit zu übernehmen.

Layout, Texte und Gestaltungstipps für ein stimmiges Ergebnis

Ein gutes Fotobuch lebt nicht nur von scharfen Bildern, sondern auch von einem ruhigen, gut lesbaren Layout. Zu viele unterschiedliche Schriften, Rahmen oder Farben auf einer Doppelseite wirken schnell unruhig und lenken vom eigentlichen Foto ab.

Bewährt hat sich, sich pro Buch auf ein bis zwei Schriftarten und eine begrenzte Farbpalette für Hintergründe und Textfelder festzulegen. Wiederkehrende Gestaltungselemente, etwa dieselbe Kopfzeile für jedes Kapitel, sorgen für einen roten Faden durch das ganze Buch.

Auch die Textmenge sollte bewusst gewählt werden. Kurze Bildunterschriften mit Ort, Datum oder einem kleinen Kommentar wirken oft persönlicher als lange Fließtexte, die auf einer Fotoseite schnell überladen wirken. Bei Kapitelseiten, etwa dem Beginn eines neuen Reiseabschnitts, darf der Text dagegen etwas ausführlicher sein.

Weitere Punkte, die für ein stimmiges Ergebnis sorgen:

  • Leerraum bewusst einsetzen, statt jede Seite komplett zu füllen
  • Bilder in ähnlicher Ausrichtung (z. B. alle Querformate) auf einer Doppelseite kombinieren
  • Vor dem Bestellen die Vorschau in Ruhe durchblättern und nicht nur einzelne Seiten prüfen
  • Rechtschreibung der eingefügten Texte noch einmal gegenlesen, da Tippfehler im Druck nicht mehr korrigierbar sind

Formate, Preise und Lieferzeit im Überblick

Fotobücher werden üblicherweise in mehreren Formaten angeboten, von kompakten Taschenbuchgrößen bis hin zu großen Panoramaformaten für besonders eindrucksvolle Motive. Auch bei der Bindung gibt es Unterschiede: einfache Klebebindungen für kleinere Bücher und stabilere Hardcover-Ausführungen für aufwendigere Projekte.

Der Preis richtet sich vor allem nach Format, Seitenanzahl und Einband. Ein kleines Softcover-Buch mit wenigen Seiten liegt preislich deutlich unter einem großformatigen Hardcover-Buch mit vielen zusätzlichen Seiten. Zusatzoptionen wie eine Prägung auf dem Cover oder besonders dickes Fotopapier erhöhen den Preis zusätzlich.

Bei der Lieferzeit sollte man ausreichend Puffer einplanen, besonders wenn das Fotobuch als Geschenk zu einem festen Termin gedacht ist. Zwischen Bestellung, Druck, Bindung und Versand vergehen üblicherweise mehrere Werktage; wer es besonders eilig hat, kann bei vielen Anbietern gegen Aufpreis eine schnellere Bearbeitung wählen.

Vor der endgültigen Bestellung lohnt sich ein Blick in die aktuellen Preisangaben direkt in der Software, da sich Formate und Konditionen im Zeitverlauf ändern können.

Aldi-Fotobuch und dm-Fotobuch erstellen: Unterschiede und Gemeinsamkeiten

Wer verschiedene Anbieter vergleicht, stößt neben Aldi häufig auch auf die dm-Fotobuch-Erstellung als Alternative. Grundsätzlich funktionieren beide Systeme nach einem ähnlichen Prinzip: Software oder App herunterladen, Fotos importieren, Layout gestalten und online bestellen.

Unterschiede zeigen sich vor allem in Details der Benutzeroberfläche, im Umfang der verfügbaren Gestaltungsvorlagen und in der Auswahl an Formaten und Papierqualitäten. Während der eine Anbieter mehr vorgefertigte Themen-Layouts für Anlässe wie Hochzeit oder Reise bietet, punktet ein anderer vielleicht mit einer größeren Formatvielfalt oder einer einfacheren automatischen Seitenfüllung.

Für Einsteiger ist es oft hilfreich, beide Programme kurz auszuprobieren, bevor man sich für ein Projekt entscheidet. Da die grundlegende Bedienlogik – Fotos hochladen, Seiten füllen, Vorschau prüfen, bestellen – bei nahezu allen Fotobuch-Anbietern gleich aufgebaut ist, lässt sich Wissen aus einer Anleitung meist gut auf die andere Software übertragen.

Ein direkter Preisvergleich lohnt sich besonders dann, wenn regelmäßig größere oder mehrere Fotobücher im Jahr bestellt werden, da sich kleine Preisunterschiede pro Buch über mehrere Bestellungen hinweg summieren können.

Häufige Fragen zur Erstellung eines Fotobuchs

Ist die Erstellung eines Aldi-Fotobuchs kostenlos?

Das Herunterladen der Software oder App und das Gestalten der Seiten sind in der Regel kostenlos, bezahlt wird erst bei der tatsächlichen Bestellung des gedruckten Buchs. Man kann also so lange gestalten, testen und ändern, wie man möchte, ohne dass dabei Kosten entstehen.

Wie lange dauert die Erstellung eines Fotobuchs insgesamt?

Die reine Gestaltungszeit hängt stark von der Anzahl der Fotos und dem gewünschten Detailgrad ab und kann von einer knappen Stunde bei einem einfachen Buch bis zu mehreren Abenden bei einem umfangreichen Projekt reichen. Hinzu kommt anschließend die Produktions- und Versandzeit, die separat vom Anbieter angegeben wird.

Kann man ein Fotobuch auch ohne Computer, nur mit dem Smartphone, erstellen?

Ja, über die passende App lässt sich ein Fotobuch komplett auf dem Smartphone oder Tablet gestalten und bestellen. Für kleinere Bücher mit wenigen Seiten ist das oft ausreichend, bei umfangreicheren Layouts kann der größere Bildschirm eines Computers die Arbeit erleichtern.

Worin unterscheidet sich die dm-Fotobuch-Erstellung von der bei Aldi?

Beide Anbieter folgen einem ähnlichen Grundprinzip aus Fotoimport, Seitengestaltung und Online-Bestellung, unterscheiden sich aber in Details wie Vorlagenauswahl, Formatvielfalt und Bedienoberfläche. Welche Software besser passt, hängt oft von persönlichen Vorlieben und dem konkreten Projekt ab.

Welche Bildauflösung eignet sich am besten für ein Fotobuch?

Grundsätzlich gilt: je höher die Auflösung, desto schärfer das gedruckte Ergebnis, besonders bei großformatigen Einzelfotos. Fotos aktueller Smartphone-Kameras reichen für die meisten Formate aus, ältere oder stark vergrößerte Bilder sollten vor der Verwendung geprüft werden.

Lässt sich eine bereits abgeschickte Bestellung noch ändern?

Sobald eine Bestellung in den Druck gegeben wurde, lassen sich Inhalte in der Regel nicht mehr ändern, weshalb eine sorgfältige Prüfung der Vorschau vor dem endgültigen Absenden wichtig ist. Bei Fragen zu einer bereits laufenden Bestellung hilft meist nur der direkte Kontakt zum Kundenservice des jeweiligen Anbieters.

Fazit

Ein eigenes Fotobuch zu gestalten ist mit etwas Vorbereitung deutlich einfacher, als es zunächst wirkt: Software oder App installieren, Fotos sinnvoll auswählen, Layout in Ruhe anpassen und die Vorschau vor der Bestellung genau prüfen. YouTube-Tutorials können dabei als visueller Einstieg helfen, ersetzen aber nicht das eigene Ausprobieren in der jeweils aktuellen Softwareversion. Wer die grundlegenden Schritte einmal verstanden hat, kann dieses Wissen auch auf andere Anbieter wie die dm-Fotobuch-Erstellung übertragen und so für jedes Anliegen das passende Format und den passenden Anbieter wählen.

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